
Maggie’s Regret
JoeS · 3:40
Originalsongtext
[Verse 1] You were barely more than wine and wonder, I saw the storm before the thunder. You said I stole your youth away— But boy, you begged for me to stay. You call it wrong, I call it real— Don’t blame me for the way you feel. [Verse 2] You played grown man with hungry eyes, But dropped your truth in tender lies. I never promised heart or home, Just made you feel less alone. Now you sing me like a sin— But I was mercy in your skin. [Chorus] Oh Maggie, Maggie— That’s what you’d cry. But I was the woman Who watched you try. You made me myth, You cast me cold— But you were just scared of growing old. [Verse 3] I kept my pride in silk and gin, I danced through days you’d never win. Your song got famous, sure enough— But baby, fame don’t make it love. And every chorus that you play, Still leaves out what I had to say. [Chorus] Oh Maggie, Maggie— You sang me wrong. Your youth was loud, But I was strong. You gave me blame, I gave you grace— And vanished without a trace. [Bridge] One day you’ll see, when your voice cracks too, The woman you lost was ahead of you. You looked for a lesson, but found your shame— So you dressed it up and gave it my name. [Final Chorus] Oh Maggie, Maggie— That’s your lament. But I don’t mourn What you regret. You made a song, I lived the night— And faded like the morning light. [Mandolin Outro] (Still playing, still standing—just not waiting.)
Deutsche Übersetzung
[Strophe 1] Du warst kaum mehr als Wein und Staunen, Ich sah den Sturm schon vor dem Donner. Du sagtest, ich hätte dir deine Jugend geraubt – Doch Junge, du hast mich angefleht zu bleiben. Du nennst es falsch, ich nenne es echt – Gib mir nicht die Schuld für das, was du fühlst. [Strophe 2] Mit hungrigen Augen spieltest du den erwachsenen Mann, Doch verstecktest deine Wahrheit in zärtlichen Lügen. Ich versprach dir weder mein Herz noch ein Zuhause, Ließ dich nur weniger allein sein. Nun besingst du mich wie eine Sünde – Doch ich war die Gnade unter deiner Haut. [Refrain] Oh Maggie, Maggie – So hast du gerufen. Doch ich war die Frau, Die zusah, wie du es versuchtest. Du machtest mich zum Mythos, Stelltest mich als kalt dar – Doch du hattest nur Angst davor, alt zu werden. [Strophe 3] Ich bewahrte meinen Stolz in Seide und Gin, Ich tanzte durch Tage, die du nie bezwingen konntest. Dein Lied wurde berühmt, ganz gewiss – Doch Baby, Ruhm macht daraus noch keine Liebe. Und jeder Refrain, den du spielst, Verschweigt noch immer, was ich zu sagen hatte. [Refrain] Oh Maggie, Maggie – Du hast mich falsch besungen. Deine Jugend war laut, Doch ich war stark. Du gabst mir die Schuld, Ich schenkte dir Gnade – Und verschwand spurlos. [Zwischenteil] Eines Tages wirst du erkennen, wenn auch deine Stimme bricht: Die Frau, die du verloren hast, war dir voraus. Du suchtest eine Lektion, doch fandest deine Scham – Also schmücktest du sie aus und gabst ihr meinen Namen. [Letzter Refrain] Oh Maggie, Maggie – Das ist dein Klagelied. Doch ich trauere nicht um das, Was du bereust. Du machtest ein Lied, Ich lebte die Nacht – Und verblasste wie das Morgenlicht. [Mandolinen-Ausklang] (Ich spiele noch, ich stehe noch – ich warte nur nicht mehr.)
Die andere Perspektive
Maggie widerspricht einer Erinnerung, in der sie allein die Schuld trägt. Die Gegenstimme zeigt, wie unterschiedlich zwei Menschen dieselbe Nähe, dieselbe Nacht und denselben Abschied erleben können.
- Album
- No More Shadows
- Künstler
- JoeS
- Reihenfolge
- 2 von 13
- Laufzeit
- 3:40