
Unraveled in Red
JoeS · 3:51
Originalsongtext
[Verse 1] He came in late with a traveler's grin, Wrote down my name on a napkin thin. Said he’d been chasing some kind of truth— But I knew the type. I knew the youth. He read my books, he watched me sleep, Then left before the roots ran deep. [Verse 2] He liked to paint me in borrowed lines, Called it love, but it smelled like time. I poured him wine, I held his head— But never said what should’ve been said. He spoke of colors, blues and grey— But missed the red I wore each day. [Chorus] I’m not tangled—I’m torn and bled, Thread by thread, unraveled in red. He kept the verses, left the frame— But I was never part of his flame. [Verse 3] He mailed a song from some hotel, Said it was mine—I knew it well. But he changed the towns, the names, the end— Just enough to not pretend. I heard the rhyme, I knew the hue— But baby, that was never you. [Chorus] I’m not tangled—I cut that thread, Burned the letters, dyed the bed. He walked in rhythm, I walked out— And took my silence for a shout. [Bridge] I was the moment he couldn't write— Too sharp for day, too full for night. He kept the shape, but lost the skin— And never asked me what I’d been. [Final Verse] So if you hum that tune again, Remember—I was not pretend. I was the fire beneath the blue— And I remember more than you. [Final Chorus] I’m not tangled—I’m stitched in red, The line he missed, the thing unsaid. He left the thread. I wove the dress. And walked away with nothing less. [Harmonica Outro – slow, smoky, fading like memory in heat]
Deutsche Übersetzung
[Strophe 1] Er kam spät herein, mit dem Grinsen eines Reisenden, Schrieb meinen Namen auf eine dünne Serviette. Sagte, er sei irgendeiner Wahrheit hinterhergejagt – Doch ich kannte diesen Typ. Ich kannte diese Jugend. Er las meine Bücher, er sah mir beim Schlafen zu, Dann ging er, bevor die Wurzeln tief reichten. [Strophe 2] Er malte mich gern in geliehenen Zeilen, Nannte es Liebe, doch es roch nach Zeit. Ich schenkte ihm Wein ein, ich hielt seinen Kopf – Doch sagte nie, was hätte gesagt werden müssen. Er sprach von Farben, von Blau und Grau – Doch übersah das Rot, das ich jeden Tag trug. [Refrain] Ich bin nicht verstrickt – ich bin zerrissen und habe geblutet, Faden um Faden, in Rot aufgetrennt. Er behielt die Verse, ließ den Rahmen zurück – Doch ich war nie ein Teil seiner Flamme. [Strophe 3] Er schickte mir ein Lied aus irgendeinem Hotel, Sagte, es sei meines – ich kannte es gut. Doch er änderte die Städte, die Namen, das Ende – Gerade genug, um nichts vortäuschen zu müssen. Ich hörte den Reim, ich kannte den Farbton – Doch Baby, das warst nie du. [Refrain] Ich bin nicht verstrickt – ich schnitt diesen Faden durch, Verbrannte die Briefe, färbte das Bett. Er ging im Rhythmus, ich ging hinaus – Und nahm mein Schweigen für einen Schrei. [Zwischenteil] Ich war der Augenblick, den er nicht aufschreiben konnte – Zu scharf für den Tag, zu erfüllt für die Nacht. Er behielt die Form, doch verlor die Haut – Und fragte mich nie, was ich gewesen war. [Letzte Strophe] Wenn du also diese Melodie wieder summst, Denk daran – ich war keine Erfindung. Ich war das Feuer unter dem Blau – Und ich erinnere mich an mehr als du. [Letzter Refrain] Ich bin nicht verstrickt – ich bin in Rot zusammengenäht, Die Zeile, die er übersah, das Ungesagte. Er ließ den Faden zurück. Ich webte das Kleid. Und ging fort, ohne mich mit weniger zufriedenzugeben. [Mundharmonika-Ausklang – langsam, rauchig, verblassend wie eine Erinnerung in der Hitze]
Die andere Perspektive
Die Erzählerin entdeckt die Unterschiede zwischen einem Liebeslied und ihrer tatsächlichen Erfahrung. Die roten Fäden stehen für Verletzungen, Erinnerungen und die Fähigkeit, die eigene Geschichte neu zusammenzufügen.
- Album
- No More Shadows
- Künstler
- JoeS
- Reihenfolge
- 11 von 13
- Laufzeit
- 3:51